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Rollstuhl-Service-Center Mühleisen GmbHProdukte: Snoll-On

SNOLL-ON macht Spaß!

Snoll On

Neu in unserem Programm ist SNOLL–ON. SNOLL-ON ist die neue Vorsatzrolle für Rollstühle.

Sie wurde entwickelt für den Outdoorbereich. Einfach besser Rollen.  Immer dabei. Ob auf Kopfsteinpflaster in der Stadt oder auf schlechten Wegen z.B. beim Mitjoggen. Die Rolle verbessert die Fahreigenschaften des Rollstuhls und macht die Fortbewegung effizienter und kraftsparender.


Kleiner Film einer Userin

https://www.youtube.com/watch?v=nmoI2yh9FcM

Neu jetzt auch mit beweglichem Vorderrad/ Ideal auch als Lenk und Schiebehilfe geeignet

Feststellknopf
Snoll On

Anbau im Sitzen

 Anbau im Sitzen
 Anbau im Sitzen

Zubehör

Zubehör
Zubehör
Zubehör
Zubehör
Zubehör

Sonderbau Faltrollstuhl

Sonderbau Faltrollstuhl
Sonderbau Faltrollstuhl
Sonderbau Faltrollstuhl

Klemmschelle hochklappbares Fußbrett

 Klemmschelle hochklappbares Fußbrett
 Klemmschelle hochklappbares Fußbrett

Sonderbau geteiltes Fußbrett

 Sonderbau geteiltes Fußbrett
 Sonderbau geteiltes Fußbrett
 Sonderbau geteiltes Fußbrett

Erfahrungsbericht einer Snolli-Nutzerin

 Erfahrungsbericht einer Snolli-Nutzerin
 Erfahrungsbericht einer Snolli-Nutzerin
 Erfahrungsbericht einer Snolli-Nutzerin
Snoll-On Test in Schottland

Nach einigen Alltagstests, sowie einem Kurztrip nach Berlin, sollte Anfang September 2009 der ultimative Härtetest folgen - 14 Tage Schottland pur in einer Rundreise. Und eines sei vorneweg gesagt, ohne Snolli wäre es sicherlich weniger schön geworden aber dazu später mehr!

Zuerst mal zu Schottland selbst - die Grundvoraussetzungen für einen Besuch als Rollstuhlfahrer sind eher knifflig - viele Berge, steile Straßen und jede Menge Kopfsteinpflaster. Allerdings machen die Schotten vieles durch Einsatz wieder wett. In jeder noch so kleinen Stadt gibt es öffentliche Rollstuhltoiletten und die Busse sind auch fast immer abgesenkt. Außerdem versuchen die Leute einem wo möglich zu helfen - aber wie gesagt die steilen Berge bleiben.

Aber Snolli hat sich nicht erst beim Berge erklimmen bezahlt gemacht, schon bei der Anreise mit dem Flugzeug. Erstens ließen sich die schweren Taschen so viel besser transportieren und beim Einchecken ging es kostenlos als medizinisches Gepäck mit auf die Reise.

Und dann kamen dann auch schon die ersten Berge - in Edinburgh. Das Schloss und die spannendsten Teile der Altstadt sitzen mitten auf einem ziemlich hohen Berg. Bis auf die letzten Meter des Castlehills war das aber kein Problem - aber dann brauchte ich dann doch etwas Schubhilfe. Nach einem Besuch im Schloss, wo es extrem praktisch war, dass wir das Rad mit einem Handgriff wegmachen konnten, ging es dann die Royal Mile hinunter. Also einen steilen Berg mit Kopfsteinpflaster. Der Neugierde halber hab ich einige Meter ohne Rad versucht und es ganz schnell wieder gelassen.

Auch bei unserer zweiten großen Stadtbesichtigung in Stirling hat sich das Snolli sehr bezahlt gemacht - vor allem beim Geschenkeshopping. Rad hin oder weg - ein Handgriff und schon ist es erledigt. Und in den Geschäften hatte ich mein Snolli einfach mit dem Rad nach unten auf dem Fußbrett stehen. Da für den Mechanismus kein Öl gebraucht wird, hab ich mir auch keine Flecken eingehandelt.

Doch so schön unsere Stadttouren auch waren, die größten Vorteile zeigte das Snoll-On wenn wir draußen unterwegs waren. Zum Beispiel bei den Highlandgames in Pitlochry. Dort haben wir uns den ganzen Tag auf einem riesigen und teilweise etwas durchgeweichten Rasenplatz getummelt. Mit den normalen Rädern echt anstrengend, mit Snolli kein Problem. Und trotzdem ließ es sich noch mal von zwei Erlebnissen toppen. Unseren beiden Wanderungen. Die wären ohne Snolli nämlich schlicht unmöglich gewesen. In der ersten Tour haben wir uns durch das berühmte GlenCoe gekämpft. Das Tal der Tränen. Ein wunderschönes Fleckchen Erde mit einem Wanderweg, der zwar offiziell für All Abilitys nebst Rollstühlen und Kinderwägen ausgeschildert war, der aber mit meinem normalen Rollstuhl ohne Hilfe gar nicht und selbst wenn doch, dann nur schwierig zu packen war. Besonders hilfreich waren an der Stelle die speziellen Handschuhe, die es im Set mit dem Snoll-On gab. Erstens war es überall noch ziemlich feucht und zweitens war der Weg von Brombeerbüschen und Brennnesseln gesäumt.

Aber es war es echt wert - der Ausblick war fantastisch.

In der zweiten Tour haben wir ein Stück des West Highland-Walkways abgewandert. Unsere Strecke führte uns ein gutes Stück am Loch Lomond entlang. Das ist Schottlands größter Süßwassersee. Großteils ist der Weg auch recht gut erschlossen gewesen, aber es ging doch recht oft auch über Stock und Stein und tiefe Schlaglöcher. Für uns war es ein echtes Erlebnis und es steht fest - beim nächsten Urlaub wollen wir auf jeden Fall eine große Tageswanderung einplanen - jetzt wissen wir ja, dass es kein Problem ist.

Also insgesamt kann ich nur sagen - der Test wurde für uns mit Bestnoten bestanden und wir fahren nie wieder ohne in den Urlaub!

Simona Z.

Rehabilitationsmedizinische Beurteilung Rollhilfesystem "Snoll-On"

Diese Entwicklung ist aus rehabilitationsmedizinischer Sicht äußert interessant und dazu geeignet, die Rehabilitation von im Rollstuhl mobilisierten Patienten zu unterstützen.
Insbesondere das Rehabilitationsergebnis kann durch die Vorsatzrolle gesteigert und auf Dauer gestützt werden.

Die folgenden Merkmale der Vorsatzrolle im Rollstuhlbetrieb sind aus rehabilitationsmedizinischer Sicht für querschnittsgelähmte Patienten signifikant.

1. Entlastung des oberen Bewegungsapparates durch die wesentlich besseren Rolleigenschaften des Rollstuhls bei Einsatz der Vorsatzrolle. Im Einzelnen insbesondere die Schultergelenke ( komplizierte Anatomie und typisch verschleißanfällig), Handgelenke, Sehnenführungen und (Vermeidung entzündlicher Prozesse durch Überlastung) Entlastung der Wirbelsäule durch weniger erforderliche Abstützfunktion.

2. Vergrößerung des Aktionsradius und Erhöhung der Mobilität im Außenbereich.

Der Einsatz der Vorsatzrolle ermöglicht dem Rollstuhlpatienten durch Entlastung und die verbesserte Fahreigenschaften des Rollstuhls nicht nur einen größeren Aktionsradius im Bezug auf die Entfernung, sondern auch die Mobilität auf unwegsameren Wegen und Gelände, welches er mit dem Rollstuhl normalerweise nur sehr beschwerlich oder gar nicht erreichen kann.

3. Der Aktionsradius wird auch bei schlechter Witterung durch das System unterstützt. (Regen, Schnee etc.)

4. Der Transport von Gütern, wie Einkäufen wird durch den möglichen Einhandbetrieb des Rollstuhls wie auch durch die Verbesserung der Fahreigenschaften verbessert (Stoßdämpfung)

5. Spastikreduktion durch verbesserte Fahreigenschaften (Stossdämpfung)

6. Verminderte Sturzgefahr im Außenbereich bei Übersehen von Hindernissen

7. Die Teilnahme am Arbeitsleben wird erleichtert und je nach Berufsbild durch den Einsatz der Vorsatzrolle individuell unterstützt.

8. Verbesserung der psychosozialen Situation durch erhöhten Aktionsradius.(Bsp. Naturerlebnis, mit Hund unterwegs, Campingplatz. etc). Dies ist besonders schon in der Frührehabilitation von großer Bedeutung für den Rehabilitationserfolg.

9. Sicherheitsbedenken bestehen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch aus rehabilitationsmedizinischer Sicht nicht, insbesondere eine Veränderung des Dekubitusrisikos ist nicht gegeben.

Zusammenfassend ist Ihre Entwicklung dieses Produktes aus medizinischer Sicht als unbedenklich und als sehr geeignet zu beurteilen. Insbesondere für die Rehabilitation von Querschnittsgelähmten ist die Vorsatzrolle ein absolut sinnvoller Beitrag für ein gutes Weiterleben nach einer erfolgreichen Rehabilitation.

Arzt der Rehaklinik namentlich bekannt